99 7244


Mit "Rauchgenerator" am 20. Oktober 2002 in Hasselfelde

Die Konstruktion der Lokomotiven 99 (7)231 - 274 lehnt sich stark an die 99 222 an. statt eines Barrenrahmes wurde ein geschweißter Blechrahmen verwendet.
Das Laufwerk wurde für Radien ab 50 m konstruiert, was aber in der Praxis nicht umsetzbar war. Die ersten Probefahrten wurden von mehreren Entgleisungen begleitet. Zunächst wurden schwächere Rückstellfedern für das Krauss-Helmholtz-Lenkgestell eingebaut. Die Strecke wurde derart geändert, dass es keine Bögen unter 60 m mehr gab. WEiter negative Erfahrungen führten dann dazu, dass die Treibradsätze (mittlere Kuppelachse) mit breiteren Radreifen versehen wurden und Spurkranzlos blieb.
Zwischen 1976 bis 1981 wurde die Lokomotiven auf Ölfeuerung umgebaut. Die Ölkrise Anfang der 80er Jahre führte bereits schon 1982 dazu, dass alle Lokomotiven wieder auf Kohlefeuerung zurückgebaut wurden. Die Lokomotiven erhielten wieder ihre alte Ordnungsnummer 99.72 zurück. Während ihrer Zeit mit Ölfeuerung bekamen die Lokomotiven eine "0" statt der "7" als erste Ziffer der Ordnungsnummer.

Baureihe 9923-24
Hersteller VEB Lokomotivbau "Karl Marx" Babelsberg (LKM)
Baujahr 1956
Achsfolge 1'E1'h2t
Länge über Puffer 12,500 m
Treibraddurchmesser 1000 mm
Leistung 700 PS
Höchstgeschindigkeit 40 km/h
max Kesseldruck 14 bar
Dienstgewicht 61,0 t
Wasservorrat 8,0 m³
Kohlevorrat 4,0 t




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